19. Dezember 2015

Hoi Kids

Scharfe Sache

Biber haben scharfe Zähne und bei jedem Bissen werden sie geschliffen. Denn die vorderste Schicht der Zähne ist durch Eiseneinlagerungen orange gefärbt und wird dadurch besonders hart. Die innere Zahnschicht ist weicher und nutzt sich schneller ab. Dadurch werden die Zähne bei jedem Bissen geschärft. Die Zähne des Bibers wachsen ständig nach.

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Nahrung

kinder_nahrungDer Biber ist ein reiner Vegetarier d.h. er frisst nur Pflanzen. Im Frühjahr und Sommer mag er gerne Wasserpflanzen und Kräuter wie z .B. Seerosen und Brennnesseln. Im Herbst und Winter ist Baumrinde oft die einzige Nahrung. Da der Biber vor allem die Knospen und die zarte, dünne Rinde von jungen Zweigen bevorzugt, er aber nicht klettern kann, muss er die Bäume fällen, um an sein Lieblingsfutter zu gelangen. Am Liebsten verspeist er Weiden und Pappeln.

In Gebieten mit harten Wintern, in denen das Gewässer regelmäßig zufriert, sammeln Biber Äste und bauen damit ein Vorratsfloß – das ist sozusagen der Biberkühlschrank, der jederzeit erreichbar und mit der Burg verbunden ist.


 

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Zeig her deine Pfoten

Die Vorderpfoten haben fünf Finger und dienen zum Greifen und Einklemmen von Stöcken. Die kräftigen Krallen sind die Grabwerkzeuge des Bibers. Die Hinterpfoten haben Schwimmhäute zwischen den Zehen und sind wesentlich größer und kräftiger als die Vorderpfoten. Sie sind im Wasser der Hauptantrieb. Hier findet sich auch eine gespaltene Kralle ‑ die Putzkralle – für die Fellpflege

Mehrzweckwerkzeug

Die Kelle, der unbehaarte Biberschwanz ist ähnlich wie ein Ziegeldach, mit Hautplättchen besetzt. Sie erfüllt viele Aufgaben: beim Schwimmen dient sie als Ruder, zur Beschleunigung, als Auftriebskörper, zur Warnung der Familie, als Wasserklatscher, an Land als Balancekörper und als Speicher für Depotfett.


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Sinnesspiele

Die wichtigsten Sinne für den Biber – Riechen, Hören, Tasten und Sehen – liegen beim Schwimmen über dem Wasser. Das Riechen ist sehr wichtig, um Nahrungsquellen auf zu finden, um Feinden aus dem Weg zu gehen, um das Revier zu markieren, einen Partner zu suchen,… Die Ohren sind der zweitwichtigste Sinn, gefolgt vom Tastsinn. Die Tasthaare an der Nase des Bibers machen eine bessere Orientierung im trüben Wasser und in der Dunkelheit möglich.

Gewichtige Sache

Ausgewachsene Biber können ein Gewicht von bis zu 30 kg und eine Länge von 135 cm erreichen. Damit ist er schwerer und Größer als ein Reh. Geboren werden Jungbiber mit einem Gewicht zwischen 500 und 600 g – das entspricht einem halben Päckchen Mehl. Sie haben dann aber auch nur ein Größe von 30 bis 35 cm.

Feine Unterschiede

Ausgewachsene Biber können ein Gewicht von bis zu 30 kg und eine Länge von 135 cm erreichen. Damit ist er schwerer und Größer als ein Reh. Geboren werden Jungbiber mit einem Gewicht zwischen 500 und 600 g – das entspricht einem halben Päckchen Mehl. Sie haben dann aber auch nur ein Größe von 30 bis 35 cm.

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Tauchgänge

Biber können bei Gefahr bis zu 20 min lang tauchen und mit einerGeschwindigkeit von 4 bis 10 km/h schwimmen. Beim Schwimmen liegen alle Sinnesorgane über der Wasseroberfläche. Beim Tauchen werden die Nase und die Ohren durch eine Hautfalte verschlossen. Die Augen werden mit einer transparenten Haut – der Nickhaut – geschützt. Das Auge passt sich aber nicht wie beim Fischotter an das Sehen unter Wasser an.


Familienbande

Eine Biberfamilie besteht meist aus den Eltern, den einjährigen und den diesjährigen Jungtieren. Allerdings gibt es, wie bei uns Menschen, auch Junggesellen und Paare ohne Kinder. Mit zwei Jahren haben die Jungbiber genug gelernt und verlassen ihre Familien, um sich ein eigenes Revier zu suchen.

Kleine Nestflüchter

Biberweibchen können einmal im Jahr Junge zur Welt bringen. In einem Wurf sind 1 bis 4 Junge. Sie werden sehend und behaart geboren und können schon am ersten Tag schwimmen. Dennoch bleiben die kleinen Biber in den ersten 4 bis 5 Wochen im Bau und planschen dort im Wasserbecken herum. Durch die Muttermilch mit hohem Fettgehalt wachsen sie sehr schnell. Schon ab der zweiten Woche beginnen sie an Pflanzen zu knabbern.

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